Nachdem die Frage doch schon häufiger gefallen ist, hier auch eine Antwort. Wer oder was ist diese UstA und was genau tut diese eigentlich?
Historie.
Heute. Die UstA e.V. ist Träger mehrerer Referate. Direkt in der Hochschule, Campus Prittwitzstraße, findest du zurzeit im Büro des AStA bzw. UstA das Lehrmittelreferat. Das LMR bietet von allgemeinen bis hin zu speziellen Lehrmitteln alles an, was das studentische Büroartikelherz begehrt und zweimal pro Woche öffnet es um die Mittagszeit seine Pforten. In der Hauptstelle der Hochschulbibliothek kannst du dich mit fair gehandeltem Kaffee, Schokolade und anderem verwöhnen. Als Referat für fairen Handel ist es ebenfalls Teil der UstA und wird von den Mitarbeitern der Bibliothek mitgeführt.
Ein momentan stillgelegtes Kfz-Referat bot bis vor einer Weile noch einen Transporter an, den Studenten kostengünstig mieten konnten. Zweck dieser Vermietung war Umziehen und/oder ähnliche Transporte des „armen“ Studenten mit einer kostengünstigen Alternative zu den kommerziellen Autoverleihern zu unterstützen.
Darüber hinaus trägt die UstA das CAT, den Jazzkeller Sauschdall und das Studentencafé. Diese Kultur- & Kneipenreferate befinden sich allesamt in den Festungsanlagen rund um die Hochschule Ulm und freuen sich über Zuwachs sowie interessiertes Publikum.
Der Jazzkeller Sauschdall, gegründet 1963, ist einer der ältesten seiner Art und seitdem Bestandteil des Hochschullebens Ulm. Hier spielte - und spielt nach wie vor – alles was in der internationalen Jazzszene Rang und Namen hat. Die Legende besagt, dass wer in den 60ern und 70ern in Europa und speziell in Deutschland als Jazzer Fuß fassen wollte um einen Auftritt im Sauschdall in Ulm nicht herum kam. Der Jazzkeller befindet sich oberhalb der Hochschule in einem Gemäuer zusammen mit dem CAT. Im Programm befindet sich derzeit ein Querschnitt durch die aktuelle Jazzszene und interessante Randgebiete sowie Disco abseits des allgegenwertigen Blach-R’n’B-House-Whatever-Einheitsbreis (Resident mit regelmäßigen Terminen ist derzeit u.a. http://soundcloud.com/djane-marcelle). Hier schaffen wir es eine sinnvolle Querverbindung zwischen Jazz, Avantgarde, Experimentellem, Worldbeat, Folk, Dubstep, Techno, Funk, Balkanbeats, Hiphop und vielem mehr herzustellen. Der Sauschdall ist ein Ort, wo Größen und (Noch-)Underdogs wie Mary Halvorson, Rainer von Vielen, Die Kleingeldprinzessin, Die Fantastischen 4, Frank Möbius, Cluster, Alex von Schlippenbach, Bernadette La Hengst, Milan Swoboda, To Rococo Rot, Pär Lämmers (komponiert mittlerweile übrigens Lena Meyer-Landruts Songs) und viele mehr immer wieder gerne zu Gast waren und sind. Der Jazzkeller Sauschdall ist ein Ort an dem Kreativität passiert, gelebt werden darf und soll.
Willkommen.
Das CAT steht für „Communication of Arts and Technology“ und existiert seit dem Jahre 1988. Dieses Referat konzentriert sich eher auf die independent „do-it-yourself“ Szene. Punkrock, die Variationen des Metal, Alternative bis hin zur mittelalterlichen Spielleutmusik spiegeln das Programm wieder. Von Blumfeld über Notwist hin zu den Aeronauten, Schandmaul, Subway to Sally, Naked Lunch, Angelika Express oder Corvus Corax waren und sind alle gerne Gast im CAT. Ausgefallenere Veranstaltungen sind das „Reptilehouse“, „Eiswelten“ oder die „Night of Grimness“.
Das Studentencafé, auch SC genannt, wurde im schönen Jahr 1977 gegründet, wie eigentlich alle Referate von Studenten für Alle. Es befindet sich in den Festungsanlagen unterhalb der Hochschule und hat seinen ganz eigenen Charme. Das Bandbooking konzentriert sich eher auf lokale Bands, die häufig auch keinen Eintritt verlangen. Zu diesen gehörten einst auch z.B. die Sportfreunde Stiller (die sich damals mit sehr wenig Geld und einer warmen Mahlzeit glücklich schätzten).
Nun liegt es an dir teilzuhaben! |